Beiträge von Spardose86

    Spardose86 Dann sind wir uns ja vom technischen Verständnis einig. Und genau deswegen verstehe ich deine Aussage "...Ich liebe daher die D- Stufe, die schon sehr nah am echten "One Pedal Driving" ist - tatsächlich nutze ich kaum noch die Bremsbeläge. In Kombination mit Distronic werde ich echt Fuß-faul. ..." nicht

    Entschuldige, das hätte ich etwas differenzierter schreiben müssen: Ich pendle jeden Tag 55km (einfache Strecke) über gemischte Streckenprofile: Bundesstraße, Wirtschaftswege, Landstraßen, Dörfer, Städte und Großstadt (Münsterland...) - immer dort, wo ich mit Distronic fahren kann, nutze ich dann die Distronic. An anderen Stellen nutze ich dann den Modus D-. Das meinte ich mit der besagten Kombination - nicht also zeitgleich, sondern abhängig von den Begebenheiten.

    Die Distronic-Funktion arbeitet unabhängig von der eingestellten Rekuperationsstufe. Erst, sobald du Distronic bewusst deaktivierst, wirft die D- Stufe wieder den Anker, wenn du nicht rechtzeitig wieder aufs Gaspedal drückst. Wenn du bei aktivem Distronic beispielsweise einen Zwischenspurt einlegst (Distronic "pausiert" dann), verzögert die Distronic im Sinne der eigenen Geschwindigkeitseinstellung sehr viel sanfter.

    Ich verfolge die verschiedenen Threads über die Rekuperationseinstellungen immer sehr interessiert, da ich es spannend finde, zu lesen, wie sich jeder ganz unterschiedlich daran in der Praxis herantastet. "D Auto" ist mir bisher am befremdlichsten, aber ich muss zugeben, dass ich das auch noch nicht über längere Distanzen probiert habe. Im vorherigen eGolf bin ich immer mit max. Rekuperation gefahren, was von der Verzögerung etwas schwächer als das "D" beim EQA ist. Ich liebe daher die D- Stufe, die schon sehr nah am echten "One Pedal Driving" ist - tatsächlich nutze ich kaum noch die Bremsbeläge. In Kombination mit Distronic werde ich echt Fuß-faul.

    Einziges Problem: Kurz vor der Leasing-Rückgabe des eGolfs nach 3 Jahren und 70.000km kam vom TÜV-Gutachter die Rückmeldung, dass die Bremsbeläge stark verrostet seien und kurz vor der Bemängelung gewesen sind. Auf dem Weg zur Leasing-Rückgabe musste ich also diese erstmal ein wenig freibremsen... :)

    Aus meiner Sicht nicht. Die Preise für die Ladekabel sind meiner Meinung nach zuvor immer stark überzogen gewesen. Es handelt sich - nüchtern betrachtet - ja eigentlich "nur" um ein ganz normales Kabel mit etwas größerem Querschnitt und zwei Steckern (zwar Typ2, aber wohl nicht original Mennekes). Oder ist in den Steckern irgendeine Art von Elektronik verbaut?


    Ganz laienhaft würde ich den Vergleich zu einem Starkstromkabel ziehen mit 5x5mm^2 Querschnitt - mit Steckern und Co. bekommt man das ja auch für diesen Preis.


    Die Meinung des Forums würde mich aber auch interessieren. Es ist ja, wie gesagt, nur meine Einschätzung als Laie.

    Hallo zusammen,

    ich möchte meine Erfahrungen zu unserem Phänomen hier auch schildern.

    Ich war auch eher negativ überrascht vom Brummen/Vibrieren beim Beschleunigen des EQA. Also bin ich direkt nach ca. 1500km auch mal in die Werkstatt gefahren und habe gebeten, zu prüfen, worum es geht.

    Der Werkstattmeister hat alles gegeben, Vergleiche mit einem anderen EQA aus gleichem Produktionszeitraum mit Quervergleich der Räder gemacht, Räder neu gewuchtet und und und.

    Er konnte leider nur zurückmelden, dass das wohl ein serientypisches Verhalten sei (er hat sich da wohl auch noch weiter reingefuchst - da der Standort selbst erst seit einem halben Jahr EQ-Service anbietet, finde ich sein Engagement klasse). Er hofft, dass Mercedes beim EQA da vielleicht noch nachbessert, für den Moment konnte er aber nichts machen.


    Für Mercedes-Qualität finde ich das persönlich schade - alle anderen gefahrenen E-Autos hatten das nicht.

    Ich habe gerade den EQA zum Herz-und-Nieren-Check in der Werkstatt stehen (ich schreibe auch noch mehr unter meinem Vorstellungs-Thread) - für den Werkstattmeister muss ich hier mal eine Lanze brechen: Er hat das gute Teil zwei Tage unter die Lupe genommen und mit anderen EQA/EQB und Verbrennern verglichen (bei zwei EQAs sogar mit Quervertausch der Räder).

    Ich hatte das gleiche Bremsverhalten wie von euch beschrieben. Vom eGolf, Kona, Zoe und Model 3 kannte ich das bisher nicht.


    Es scheint nach Einschätzung des Werkstattmeisters tatsächlich so zu sein, dass das ABS in diesem Moment kurz anspringt und etwas zu empfindlich reagiert - er erklärt sich das mit der Verwandtschaft zum GLA-Verbrenner auf gleicher Plattform. Da der EQA gut 400kg mehr wiegt und es beim Gas-Wegnehmen ohne Verzögerung direkt in die kräftige Rekuperation geht, passt die Abstimmung zum ABS wohl nicht.


    Wie fällt denn bei euch der Vergleich in den verschiedenen Rekuperationsstufen aus? Ich kann mein Auto morgen wieder abholen, ich werde es mal testen.