Beiträge von Klaus25

    Technische fundierte Begründungen sind kein Wunschdenken, die sprengen aber oft die Vorstellungskraft von Laien.

    Okay, verstanden. Du bist der Experte, ich der Laie.


    Deine "technisch fundierten Begründungen" basieren auf einem Artikel des ADAC. Du versuchst mir das BMS mit dem Vergleich von parallel geschalteten Telefonen zu erklären, aber Deine Aussage "Man darf da nicht zu hardwaretechnisch und in Gleichstromdurchlässigkeit denken!" zeigt, dass Du jedenfalls nicht derjenige bist, der über die entsprechende elektrotechnische Ausbildung verfügt.


    Ich habe gestern Abend unzählige Artikel über BMS-Systeme durchgearbeitet. In keinem Artikel wurde erwähnt, dass einzelne Zellen durch Adressierung abgeschaltet werden können. Das funktioniert bei Festplatten, aber die haben mit Leistungselektronik nichts zu tun.


    Egal ob Taycan oder Tesla, defekte Batteriezellen müssen mechanisch entfernt und ersetzt werden, so banal das für dich klingen mag. Punkt. Informationsquellen dazu gibt es zuhauf, ich erspare mir die Aufzählung.


    Wenn es so einfach wäre, wie Du behauptest, warum werden dann diese teuren Reparaturen durchgeführt, wenn man eine Zelle einfach per Software abschalten könnte? Der Kapazitätsverlust beim Abschalten einer Zelle wäre so gering, dass es wegen der natürlichen Degradation überhaupt nicht ins Gewicht fallen würde.


    Und jetzt bist Du als Experte an der Reihe, mir wirklich technisch fundiert zu erklären, wie diese Abschaltung in der Praxis realisiert wird. Und glaube mir, ich bin in der Lage, einer entsprechenden elektrotechnischen wissenschaftlichen Arbeit gedanklich zu folgen.

    Danke Dir für den Artikel!


    Aber ob das so bei der EQA Batterie stimmt? Der Artikel ist sehr schwammig und allgemein formuliert:


    "...kann man wohl davon ausgehen, dass die nicht mehr nutzbaren Zellen softwaretechnisch vom Batteriemanagement abgeschaltet werden".


    Das klingt für mich nicht unbedingt 100% sicher - eher ein Wunschdenken. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren...

    Die Pack Konfiguration ist 100s3p, also 100 Zellen a 3,67 Volt in Reihe und diese 3 Stränge dann parallel.


    Das die Spannungen der einzelnen Zelle ausgelesen werden kann, ist logisch, da fließt praktisch kein Strom.


    Aber um eine Zelle zu brücken, müsste der gesamte Strom über eine gebrückte Zelle fließen. Dann müsste parallel zu jeder Zelle ein entsprechender Leistungsschalter verbaut sein. Kaum vorstellbar. Außerdem hätten dann 2 Stränge eine Nennspannung von 367 V und ein Strang nur 363 Volt. Weißt Du, was dann die Folge wäre? Das funktioniert so nicht. Der Vergleich mit den Telefonen ist daher nicht ganz richtig.


    Würde man einen ganzen Strang abschalten, hätte das gesamte Akku-Pack nur noch ca. 44 kWh Kapazität. Damit wäre der EQA und das Akkupack unbrauchbar... Natürlich könnte man damit fahren um beim Vergleich der Telefone zu bleiben...

    Habe gerade mal mit einem mir bekannten Meister (m)eines großen Mercedes- Betriebes in Norddeutschland telefoniert. ...


    Einzelne Zellen sind softwaretechnisch adressierbar und könnten abgeschaltet werden, zu Lasten der Gesamtkapazität.

    Das muss mir mal einer erklären. Wie soll das funktionieren?


    Der ganze Akkuverbund besteht aus vielen in Reihe geschalteten Zellen (Strang). Von diesen Strängen sind, ich glaube 3 Stück parallel geschaltet. Eine Akkuzelle müsste man elektrisch "brücken", nur dann stimmt die Gesamtspannung nicht mehr. Außerdem ist mir schleierhaft, wie dann über eine defekte Zelle der ganze Strom fließen soll.


    Ich zweifel diese Aussage an, bis mir einer das Gegenteil erklären kann.

    Es scheint nach Einschätzung des Werkstattmeisters tatsächlich so zu sein, dass das ABS in diesem Moment kurz anspringt und etwas zu empfindlich reagiert - er erklärt sich das mit der Verwandtschaft zum GLA-Verbrenner auf gleicher Plattform. Da der EQA gut 400kg mehr wiegt und es beim Gas-Wegnehmen ohne Verzögerung direkt in die kräftige Rekuperation geht, passt die Abstimmung zum ABS wohl nicht.


    Wie fällt denn bei euch der Vergleich in den verschiedenen Rekuperationsstufen aus? Ich kann mein Auto morgen wieder abholen, ich werde es mal testen.


    Eine ähnliche Antwort habe ich ebenfalls bekommen, muss aber erst im Februar zum Service, dann wird nochmal genauer geschaut. Bei einem Freund zeigt sich das gleiche Verhalten. Ist also nichts, was sofort gemacht werden müsste.


    Schalte ich während der Fahr auf "N" und Bremse dann mit der mechanischen Bremse, ist alles "normal", die Bremsen bremsen ganz geschmeidig und ohne Geräusche. Außer man macht eine Vollbremsung, dann reagiert natürlich wieder das ABS.

    Hallo Bernd,


    ja, Lastwechsel trifft es ganz gut. Die "rostrauen Scheiben" kann ich zu 100% ausschließen.


    Das Geräusch klingt wie das beim Einsatz des ABS und man spürt es auch im Bremspedal, wie beim ABS.


    Das Geräusch ist unterschiedlich stark, je nach dem, wie schnell man in "die Eisen" steigt.


    Vielleicht testet bitte mal noch ein anderer EQA/EQB Fahrer, was passiert, wenn er bei ca. 60-100 kmh stärker bremst.


    Oder sind hier alle nur am rekuperieren? Dann tritt das Geräusch nämlich nicht auf.


    VG Klaus

    Hallo liebe EQA-Gemeinde,


    mein Name ist Klaus und wir fahren in der Familie seit Januar 2023 einen EQA 250. Mir ist nun folgendes aufgefallen und wollte mal fragen, ob das Verhalten normal ist.


    Beim Druck auf die Bremse wird zunächst die Rekuperation aktiviert. Das alles läuft sehr sanft ab. Drücke ich aber mal schneller bzw. stärker auf die Bremse, reicht die Rekuperation alleine nicht mehr aus und es wird die mechanische Bremse aktiviert.


    Bei diesem Übergang ist ein Geräusch zu hören,"krrrk", ähnlich wie das Geräusch des ABS. Allerdings nur für ca. 1 sec. Es handelt sich nicht um ein Geräusch, welches von den Bremsbelägen bzw. den Bremsscheiben kommt.


    Habt Ihr dieses Geräusch auch, wenn ihr stärker bzw. schneller auf die Bremse drückt?


    Ich bin kein technischer Experte, aber es hört sich so an, als wenn irgendwas kurz entkuppelt wird. Während diesem Geräusch, geht auch die Power-Anzeige der Rekuperation ruckartig zurück.


    Bei "normalen" Bremsvorgämgen ist das Geräusch nicht zu hören.